John Bell schreibt in seinem kleinen Jesus-Buch:
Nicht viele Menschen wissen, dass Jesus Linkshänder war, seine Zähne verloren hatte, bevor er auf Wanderschaft ging, Zigarren rauchte, die von der Platanus orientalis gewonnen wurden,
an Asthma litt, als Kleinkind davon träumte seine Spielkameradin, die Tochter des Pharao, zu heiraten, die selbe Blutgruppe wie Judas Ischariot hatte, die Ehefrau des Pilatus von Bulimie heilte, fließend Latein sprach, die Geschichte vom barmherzigen Samariter auf Grund eigener Mobbing Erfahrungen erzählt hat, im örtlichen Synagogenchor Tenor gesungen hat.
Der Grund, dass diese 10 Aussagen über Jesus kaum bekannt sind, liegt darin, dass keine von Ihnen wahr ist.
Aber wahr ist, dass die westlichen Kirchen und die sogenannte abendländische Kultur in Bezug auf das Verständnis von Jesus an mindestens folgender Unzulänglichkeit leiden:
Seit über einem Jahrhundert wird die Frage nach dem historischen Jesus gestellt, aber was ist dabei herausgekommen?
In den Köpfen der Menschen, in den Gottesdiensten und in der Liturgie wird das kleine Baby in Marias Arm und das Ende seines Lebensweges betont. Bestand sein Leben wirklich nur aus Geburt und Kreuzigung?
Ein Tag zum Neuen Testament
mit Prof. Friedrich Avemarie
am 24. März 2012
Vier Dinge, die mir im
Kindergarten nicht erzählt wurden
Der Tag zum Neuen Testament soll – in vier Abschnitte gegliedert – helfen, Jesus und seine Geschichte neu zu sehen. Spannende Fragen werden vom Marburger Professor Friedrich Avemarie vorgetragen und im anschließenden Gespräch besprochen.
Prof. Friedrich Avemarie
Jahrgang 1960
Studium der evangelischen Theologie in Heidelberg, München, Montpellier und Tübingen
verheiratet, zwei Kinder
Seit 2002 in Marburg
Forschungsschwerpunkte:
Jüdische Märtyrerlegenden
Theologie des Paulus
Halacha in den Evangelien
Apostelgeschichte
Hieronymus und die rabbinische Tradition
Den Flyer zur Veranstaltung können Sie sich hier als PDF-Datei herunterladen.
Wenn Sie am Tag zum Neuen Testament teilnehmen möchten, können Sie sich unter info@rossdorf-evangelisch anmelden.
In unseren Novemberseminaren greifen wir regelmäßig Themen aus Gesellschaft und Lebenspraxis auf.
Mitten im Herbst fragen wir uns: Was ist dran für diese Zeit, in der wir leben? Und auch vor "heißen Eisen" scheuen wir uns nicht. Sachkundige Referenten beleuchten die Dinge aus unterschiedlicher Perspektive. Angeregt durch interessante Vorträge entstehen spannende Gespräche in der Runde, die noch lange nachwirken.